Bildung für nachhaltige Entwicklung

Im Rahmen unserer Bildungsarbeit mit Schulen, welche unter dem Titel "Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen" läuft, haben wir bereits mehrere Projekte an verschiedenen Schulen durchgeführt.

Bamberg

Projektstart:

Februar

Projektzusammenfassung

Im Rahmen unserer Bildungsarbeit mit Schulen, welche unter dem Titel „Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen“ läuft, haben wir bereits mehrere Projekte an verschiedenen Schulen durchgeführt.  

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„Nachhaltige Ernährung“

Dieses Projekt führte CHANGE e.V. am Dientzenhofer Gymnasium in Bamberg durch. Wir beteiligten uns an der Unterrichtsgestaltung in einer elften Klasse zum Thema „Nachhaltige Ernährung“. In vier aufeinander folgenden Wochen hielten wir insgesamt vier Doppelstunden zu verschiedenen Aspekten nachhaltiger Ernährung. 

In der ersten Einheit stellten wir die Schüler vor die Aufgabe, sich Gerichte zu überlegen, die die Kriterien für nachhaltige Ernährung erfüllen (z.B. regional, saisonal, Bio, Fairtrade, vegetarisch). Aus diesen Rezepten konnten die Schüler im Anschluss ein Gericht auswählen. Die Wahl fiel auf einen vegetarischen Döner. Das Einkaufen der Lebensmittel für den Döner war der Inhalt der zweiten Stunde. Dabei nutzten wir den Supermarkt auch als Lernort und ließen die Schüler nach regionalen, Bio- und Fairtrade-Produkten suchen. Daraufhin wurde in der dritten Woche der Kochlöffel geschwungen. In Kleingruppen backten die Schüler Fladenbrot, rührten eine Joghurtsoße an oder frittierten Falafel. In der letzten Woche besprachen wir mit den Schülern schließlich ein Ernährungstagebuch, mit dem die Schüler ermitteln konnten, wie nachhaltig ihr aktueller Ernährungsstil war.

Insgesamt ist das Projekt sehr gut gelungen. Die Schüler wie auch die Lehrerin gaben uns sehr positives Feedback. 

„Energiewende“

In Kooperation mit dem Dientzenhofer Gymnasium haben wir ein weiteres Projekt durchgeführt, im Rahmen des Umweltbildungsseminar des Gymnasiums. Dieses fand in der Frankenakademie Schloss Schney in Lichtenfels statt. 

Das Leitthema des Seminars war die Energiewende und somit ein Thema, welches auch für CHANGE äußerst relevant ist. Wir brachten uns mit zwei Elementen in die pädagogische Arbeit ein: Am Vormittag in der Form eines Einführungsvortrag, in dem überblicksartig die Notwendigkeit, die Möglichkeiten und die Herausforderungen der Energiewende dargestellt wurden; am frühen Abend dann mit einem Workshop zum Thema „Ökologischer Fußabdruck“.

Die große Herausforderung bei diesem Projekt bestand in der großen Altersheterogenität der Schülerinnen und Schüler (fünfte bis elfte Jahrgangsstufe). Der positive Rücklauf bestätigte, dass auch das zweite Projekt mit dem Dientzenhofer-Gymnasium erfolgreich verlief. 

Ressourcen“

Am Friedrich-Rückert-Gymnasiums in Ebern gestalteten wir einen Projekttag für die siebte Jahrgangsstufe (insgesamt vier Klassen). Das Thema war „Ressourcen“. Wir boten eine Kombination aus theoretischen und praktischen Elementen an. Nach einem einführenden Vortrag über Ressourcen verteilten sich die Schüler auf drei verschiedene Workshops. 

Im Ernährungsworkshop wurden fünf schmackhafte, ressourcensparende Gerichte gekocht und gegessen. Im Handyworkshop wurden alte Handys in ihre Einzelteile zerlegt und gleichzeitig über die Arbeitsbedingungen in der Handy-Produktion und beim Abbau der verwendeten Metalle diskutiert. Beim Upcycling wurde Wertvolles aus Wertlosem gebastelt, zum Beispiel Korkpinnwände aus alten Weinkorken und Schmuck aus alten Telefonkabeln. 

Die Schüler*innen und Lehrer*innen waren sehr interessiert an den Inhalten, daher sind wir uns sicher, dass wir zumindest einen Stein ins Rollen gebracht haben und das Bewusstsein für die Probleme, die mit dem hohen Ressourcenverbrauch der Industrienationen einhergehen, geschärft haben.