Offener Brief

Zur Unterstützung des Agenda 21-Büros und des Umweltamtes in Bamberg ist CHANGE Mitglied der Initiative „Bamberg wird Fairtrade-Town“.

Bamberg

Projektstart:

Februar

Projektzusammenfassung

Zur Unterstützung des Agenda 21-Büros und des Umweltamtes in Bamberg ist CHANGE Mitglied der Initiative „Bamberg wird Fairtrade-Town“. Hinter der Kampagne steht die Idee, dass jeder und jede dafür Sorge tragen kann, dass der faire Handel in der Stadt sichtbar wird und ein Zeichen gesetzt wird gegen die Armut in den Erzeugerländern des Südens und für eine gerechtere Gestaltung des Welthandels. Dafür wurde 2013 die Erfüllung der für die Zertifizierung notwendigen Kriterien überprüft. Unter anderem wurde der lokale Einzelhandel anhand eines Fragebogens zu seinem „fairen“ Produktsortiment und seiner Einstellung zu fairen Produkten befragt. Zudem wurde die Einführung eines fairen „Bamberg Kaffees“ vorangetrieben und Überlegungen getroffen, wie die Fair Trade Town Initiative mehr Unterstützung von der Stadt und den Bürgern erfahren könnte.

Mehr Informationen zu dem Thema befinden sich auf der Internetseite der Kampagne „Fairtrade-Towns“: http://www.fairtrade-towns.de/.

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Die Zertifizierungsfeier für „Bamberg wird Fairtrade-Town“ fand am 25. September 2014 in der St. Johannis-Kapelle statt. CHANGE unterstützt den Grundgedanken dieser Initiative, setzt sich jedoch für eine Ausweitung der Kriterien ein. Auf dieser Gedankengrundlage entstand die Idee des offenen Briefes an die Stadt Bamberg. Wir fordern deshalb die Entscheidungsträger*innen in Politik und städtischen Einrichtungen Bambergs dazu auf, öko-soziale Kriterien beim öffentlichen Einkauf stärker zu berücksichtigen.

CHANGE e.V. hat bereits die Unterstützung vieler lokaler Vereine und Initiativen wie Greenpeace e.V. oder Bund Naturschutz in Bayern e.V. . Aber besonders wichtig ist Ihre Hilfe! Wir bitten Sie darum, den von uns formulierten offenen Brief an die Stadt Bamberg zu unterschreiben um ein Zeichen zu setzten um konkret etwas zu verändern.

Gemeinsam möchten wir es schaffen, den Konsum so zu gestalten, dass er mit Menschenrechten und Umweltschutz zu vereinbaren ist. Die Gestaltung von Richtlinien für den Einkauf von Kommunen und öffentlichen Einrichtungen ist deshalb so wichtig, da diese über eine hohe Kaufkraft verfügen und außerdem eine Vorbildfunktion haben.